Welches Tier schläft und nistet wo?






Quellen:
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https://www.nabu.de/news/2017/04/22264.html
https://www.deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/fledermaus
https://www.deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/fledermaus
FOTOS
Was essen Fledermäuse?
Fransenfledermaus jagend auf Mücke (Dietmar Nill, NABU-Mediathek)
Bechsteinfledermaus trinkend (Dietmar Nill, NABU-Mediathek)
Braunes Langohr mit Motte (Dietmar Nill, NABU-Mediathek)
Fransenfledermaus jagend mit Heuschrecke (Dietmar Nill, NABU-Mediathek)
Wie schlafen Fledermäuse?
Kleine Hufeisennasen hängend (Eckhard Grimmberger, NABU-Mediathek)
Breitflügel-Fledermaus (Dietmar Nill, NABU-Mediathek)
Wo schlafen Fledermäuse?
Großes Mausohr im Dachboden (Otto Schäfer, NABU-Mediathek)
Mehrere Kleine Hufeisennasen hängend (Eckhard Grimmberger, NABU-Mediathek)
Wie hören Fledermäuse?
Graues Langohr (Eckhard Grimmberger, NABU-Mediathek)
Wie werden Fledermäuse geboren?
Nilflughund mit Jungen: Eckhard Grimmberger (Große Mausohren, NABU-Mediathek)
Große Mausohren mit Nachwuchs (Karl Kugelschafter, NABU-Mediathek)
Großes Mausohr mit Junger unter des Flugarmes (Karl Kugelschafter, NABU-Mediathek)
Mückenfledermaus mit Jungen in Baumhöhle (Dietmar Nill, NABU-Mediathek)
Großes Mausohr Juntier (Otto schäfer, NABU-Mediathek)
Großes Mausohr Wochenstube: Eckhard Grimmberger (Große Mausohren, NABU-Mediathek)
Warum sind Fledermäuse wichtig?
Bechsteinfledermaus (Dietmar Nill, NABU-Mediathek)
Steckbriefe

Grosser Abendsegler
Hallo, ich bin die Amsel!
Du hast mich bestimmt schon einmal beobachtet, wie ich blitzschnell über eine Wiese laufe, im Boden picke und mit einem Regenwurm im Schnabel wieder davoneile. Oder du hast mich singen gehört, mein Gesang besteht aus klaren, melodischen Flötentönen und erklingt oft tagsüber, manchmal sogar bis spät am Abend.
Aussehen
Schau dir mein Foto genau an: Ein Amselmännchen kannst du leicht erkennen: es hat ein schwarzes Gefieder und einen orangegelben Schnabel. So sieht bei uns kein anderer Vogel aus. Die Weibchen sind ähnlich groß, haben ein dunkelbraunes Gefieder, einen hellen Hals und einen Schnabel, der braun oder gelb ist.
Lebensweise
Ich bin ursprünglich ein Waldvogel, der im dichten Unterholz der Wälder lebt. Heute lebe ich auch in Parks und in der Stadt, am liebsten dort, wo es Büsche und Sträucher zum Verstecken gibt. Als Männchen schlage ich mögliche Orte für das Nest vor, als Weibchen suche ich einen davon aus und baue dort das Nest, zum Beispiel unter oder in den Sträuchern.
Ich mag Würmer, Insekten und Schnecken. Im Herbst fresse ich gerne Beeren. Im Winter fresse ich auch gerne Äpfel oder sogar Brot.

Kleiner Abendsegler
Ich bin die Blaumeise, der kleine blaue Hüpfer, der oft in Gärten und Siedlungen herumflattert. Ich besuche auch oft Futterstellen, da bin ich manchmal ein bisschen frech und teile mein Futter nicht so gern. Vielleicht hast du mich schon einmal aus einem Nistkasten fliegen sehen. Als Höhlenbrüter wohne ich gerne in fertigen Nistkästen.
Ich fliege meist nur kurze Strecken, von Zweig zu Zweig oder von Baum zu Baum. Mit meinen kurzen, kräftigen Zehen kann ich mich besser als andere Meisen an dünne Zweige oder sogar an Blätter hängen und dort nach Futter suchen.
Aussehen
Schau dir mein Foto an: Meine Kopfplatte ist blau, meine Wangen und mein Hals sind weiß. Meine Augen liegen in einem schwarzen Streifen. Mein Bauch leuchtet gelb, meine Flügel sind blau, und mein Körper wirkt grünlich. Diese Farbkombination macht mich unverwechselbar.
Lebensweise
Im Herbst und Winter ziehe ich oft mit anderen Meisen in kleinen Gruppen umher. Ich wohne gern in lichten Wäldern, aber auch in Parks, Gärten und an Bäumen mit Gebüschen.
Ich baue mein Nest in Baumhöhlen, Nistkästen oder manchmal auch in Mauerritzen. Das Nest baut das Weibchen ganz allein: zuerst mit Moos und kleinen Grashalmen, dann polstert sie es mit Tierhaaren und Federn aus. Nur das Weibchen brütet die Eier aus, während das Männchen das Revier schützt. Später füttern beide Eltern die Jungen.
Ich esse gern kleine Insekten, Larven und Läuse von den Blättern. Im Winter fresse ich vor allem Nüsse, Sonnenblumenkerne, Meisenknödel, Äpfel und Beeren.

Braunes Langohr
Ich bin der Buntspecht, der häufigste Specht bei uns. Am liebsten wohne ich in Laub- und Nadelwäldern. Mit meinem kräftigen Schnabel hacke ich altes Holz, um Insekten zu finden oder meine Höhlen zu bauen. Jedes Jahr zimmere ich neue Höhlen, ich bin ein richtiger Baumeister im Wald! Viele andere Tiere, wie Meisen, Stare oder Fledermäuse, nutzen meine alten Höhlen zum Nisten oder Verstecken.
Dank meiner starken Beine, spitzen Krallen und meines Stützschwanzes klettere ich perfekt an Baumstämmen hoch. Meine lange, klebrige Zunge mit Widerhaken hilft mir, Insekten tief aus Ritzen zu holen. Ich singe nicht, aber dafür trommle ich und sage damit den anderen Spechten, wo ich wohne.
Aussehen
Schau dir mein Foto an: Ich habe einen schwarzen Kopf mit weißer Stirn und weißen Wangen. Meine weißen Kopfseiten werden von einem schwarzen Band durchzogen. Auf meinem schwarzen Scheitel trägt das Männchen einen roten Fleck im Nacken. Weibchen habe diesen roten Fleck nicht. Ich bin etwa so groß wie eine Amsel.
Lebensweise
Ich werde oft „Zimmermann des Waldes“ genannt. Am liebsten wohne ich in Wäldern mit vielen alten Bäumen. Mit meinem keilförmigen Schnabel, den man Meißelschnabel nennt, hämmere ich kräftig ins Holz. Damit ich dabei keinen Brummschädel bekomme, ist mein Kopf wie mit einem natürlichen Schalldämpfer geschützt.
Viele nennen mich auch Baumdoktor, weil ich Käferlarven und Insekten aus dem Holz picke, darüber freuen sich die Bäume! Die finde ich unter der Rinde oder tief in kleinen Gängen. Manchmal stehle ich auch Eier oder Jungvögel aus anderen Höhlen. Im Winter esse ich gern Nüsse und Samen, und im Frühling trinke ich sogar den Saft aus den Bäumen.
Wir Spechte bauen sehr tiefe Nisthöhlen und polstern sie mit feinen Holzspänen aus. Im Frühling legt das Weibchen 5 bis 7 weiße Eier, die von beiden Elternteilen abwechselnd bebrütet werden. Nach dem Schlüpfen kümmern sich beide Eltern liebevoll um die Jungvögel und wärmen sie. Damit es in der Höhle sauber bleibt, nehmen wir beim Rausfliegen auch den Kot der Jungen mit.

Mausohr
Ich bin ein Gartenbaumläufer und verbringe, wie mein Name schon sagt, die meiste Zeit an Baumstämmen. In kleinen Sprüngen klettere ich aufwärts, halte mich mit meinen spitzen Krallen fest und stütze mich mit meinem langen Schwanz ab. Mit meinem gebogenen Schnabel picke ich Insekten und Spinnen aus der Rinde. Anders als der Kleiber kann ich nur nach oben klettern, nicht kopfüber nach unten.
Aussehen
Schau dir mein Foto an: Mein Rücken ist dunkelbraun mit feinen weißen Flecken, die mich perfekt auf Baumstämmen tarnen. Mein Hals und Bauch sind weiß. Männchen und Weibchen sehen bei uns gleich aus. Mein langer Schwanz dient mir sowohl als Stütze beim Klettern als auch zur Steuerung beim Flug.
Lebensweise
Ich lebe gern in Wäldern, Parks, Gärten und auf Streuobstwiesen. Am liebsten mag ich Bäume, deren Rinde viele Rillen hat, weil dort viele Insekten wohnen, die ich fressen kann.
Im Frühling bauen Männchen und Weibchen zusammen ein schmales Nest aus Moos, Gräsern, kleinen Wurzeln und Zweigen. Innen machen wir das Nest mit Federn und weicher Wolle richtig gemütlich. Das Weibchen legt fünf bis sieben Eier, die rotbraun gesprenkelt sind. Danach kümmern sich beide zusammen um die Eier und später um die Jungen.
Im Winter bin ich meistens allein unterwegs. Wenn es sehr kalt wird, kuschele ich mich aber gern mit anderen Baumläufern zusammen. Im Sommer treffen wir uns auch oft in kleinen Gruppen und klettern gemeinsam die Bäume hoch.

Wasserfledermaus (Männchen)
Ich bin der einzige Vogel der mit dem Kopf voran die Baumstämme herunterlaufen kann. Ich heiße Kleiber, weil ich wie ein „Kleiber“, ein früherer Handwerker, der Wände aus Lehm baute, meine Nisthöhleneingänge mit Lehm und Speichel verkleinere. Dann sind meine Kinder darin vor Fressfeinden geschützt. Die Aufzucht der Jungen teilen wir uns. Das Weibchen legt die Eier und brütet sie aus. Das Männchen bringt Futter herbei, damit alle satt werden.
Aussehen
Schau dir mein Foto genau an: ich habe eine grau-blaue Oberseite. Die Unterseite ist ockergelb. Meine Kehle ist weiß. Mein Schnabel ist auffallend lang. Vom Schnabel aus geht ein schwarzer Streifen durch das Auge bis zu den Kopfseiten.
Lebensweise
Ich laufe oft die Baumstämme hoch und runter. Ich habe dabei nie beide Füße auf derselben Höhe, sondern immer einen Fuß oben und einen Fuß unten.
Ich kleibere nicht nur die Höhle für meinen Nachwuchs, auch ich selbst schlafe in Höhlen oder hinter loser Rinde. Am liebsten mag ich Gebiete, in denen es viele Eichen gibt. Die haben eine raue Borke, hinter der sich Insekten verstecken, die ich gerne fresse. Hier gibt es auch viele Klettermöglichkeiten. Zusätzlich kann ich die Früchte, die Eicheln, im Herbst und Winter fressen.
Wir leben als Paar zusammen und verteidigen unser Revier zusammen gegen andere Kleiber.

Zwergfledermaus
Ich bin eine Kohlmeise und du hast mich bestimmt schon in Gärten gesehen. Als größte Meise in Europa sehe ich neben der kleinen Blaumeise ganz schön kräftig aus. Genau wie meine Verwandten, die Blaumeisen, bin ich richtig schlau, in England habe ich sogar gelernt, Milchflaschen zu öffnen, um an den Rahm zu kommen!
Aussehen
Schau dir mein Foto an: Mein Kopf ist glänzend schwarz, nur meine Wangen sind weiß. Mein Mantel ist sanft moosgrün, und über meinen blaugrauen Flügeln läuft eine weiße Binde. Die Weibchen von uns sind nicht so glänzend und bunt wie die Männchen.
Lebensweise
Ich lebe bevorzugt in Wäldern, Parks und Gärten mit vielen Bäumen und Sträuchern. Als Höhlenbrüter baue ich mein Nest meist in Baumhöhlen oder Nistkästen und polstere es mit weichem Material wie Moos aus.
Ich lege sechs bis zwölf Eier, die die Weibchen ausbrüten, während die Männchen sie versorgen. Nach dem Schlüpfen hütet und füttert sie die Jungen. Auch nachdem die Jungen das Nest verlassen haben, werden sie noch eine Weile von den Eltern versorgt. Als Jungtiere müssen wir besonders aufpassen. Unsere Jungen sind vielen Gefahren ausgesetzt, etwa durch Katzen, Greifvögel, Parasiten und Krankheiten.
Ich esse hauptsächlich Insekten, Larven, Samen und Nüsse.


